PULTDÄCHER – EINFACH UND HÖCHST EFFIZIENT

Ein echter Hingucker in jedem Wohngebiet: das Pultdachhaus

Wer Wohnhäuser mit Satteldach gewohnt ist, runzelt womöglich beim Anblick eines Pultdachs die Stirn. Ein Pultdachhaus verfügt nämlich nur über eine schräge Dachfläche und bietet daher eine Reihe an Vorteilen. Deshalb trifft man Pultdächer mittlerweile immer häufiger in Neubaugebieten an. Vor allem bei Bungalows und Fertighäusern ist das Haus mit Pultdach eine beliebte Alternative zum Walmdach, Flachdach, Zeltdach oder Satteldach.

Einst wurde das Pultdach vor allem als praktische Lösung für Fabrikgebäude, Garagen, Zubauten oder sonstige Zweckanlagen genutzt. Allerdings bietet eine einseitig geneigte und gut ausgerichtete Dachabdeckung auch für ein Fertighaus zahlreiche Vorteile.

Es kommt beim Pultdach auf die Planung an

Durch die höhere, meist nach Süden ausgerichtete Frontpartie (First) kann auf der offenen Seite mehr Licht in die Räume einfallen, da kein heruntergezogener Dachüberstand das Licht blockiert. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, einen langen Balkon vorzubauen, der über das gesamte Jahr genutzt werden kann. Zusätzlich kann so ein Balkon auch als Dach die Terrasse schützen. Die in der Regel nach Norden oder Nordwesten zeigende, heruntergezogene Dachseite (Traufe) wirkt zusätzlich als Abweiser gegen Kälte und Wind.

Für eine optimale Ausrichtung ihres Hauses sollten Bauherren im Vorfeld der eigentlichen Hausplanung allerdings ein paar wichtige Entscheidungen treffen: zum Beispiel bei der Frage nach dem Grundstück, der Solaranlage oder PV-Anlage, der passenden Ausrichtung und der Dachneigung. Die Neigung kann zwischen 11 und 60 Prozent liegen. Allerdings bevorzugen die meisten eher flache Pultdächer. Der Neigungswinkel von Pultdächern ist aber auch von der Dacheindeckung abhängig.

 

 

Ein Pultdach braucht die richtige Bedeckung und Dämmung

Für ein Pultdach kommen verschiedene Materialien und Formen zur Eindeckung infrage: Ziegel, Bitumen, Metalle oder Schiefer. Es ist auch möglich, das Dach zu begrünen oder mit Kies zu bedecken.

Eine gute Dämmung gehört selbstverständlich dazu. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Wohnräume im Sommer angenehm temperiert bleiben und im Winter die Heizkosten nicht durch die Decke gehen. Dazu muss die Dämmung perfekt auf die Dachneigung und Dachausrichtung abgestimmt werden. Die Abdichtung des Pultdachs ähnelt der eines Flachdachs. Wichtig ist, dass an der höheren Seite des Hauses die Bereiche, wo sich Wand und Dach berühren, sehr genau verarbeitet sind.

Beim Pultdach sorgt die Dachneigung für Selbstreinigung

Regenwasser entfaltet ab einem bestimmten Neigungswinkel auf dem Pultdach eine selbstreinigende Wirkung. Bei einer größeren Dachneigung läuft das Regenwasser mit mehr Schwung herunter und nimmt so Verunreinigungen und manche Ablagerungen einfach mit. Auch die Wahl der Dachziegel oder der Trapezbleche hat einen Einfluss auf diesen Selbstreinigungseffekt.

Ein möglichst enges Wellenmuster der Ziegel oder der Trapezbleche verstärkt den Reinigungseffekt. So entfaltet das Wasser auf kleinster Fläche noch mehr Kraft. Sind die Wellen breiter, ist die Kraft des Wassers geringer und Schmutz bleibt leichter liegen.

Kosten senken durch Stromerzeugung auf dem Pultdach

Soll auf dem Dach eine Photovoltaikanlage angebracht werden, empfiehlt sich eine eher moderate Dachneigung. Dadurch lassen sich die Sonnenstrahlen in einem größeren Umfang und vor allem auch länger nutzen und speichern.

Pultdächer sind geradezu prädestiniert, wenn mit einer Photovoltaik-Anlage eigene Energie erzeugt werden soll. Bauherren können damit ihre Energiekosten deutlich senken. Das kann sich bei einem Haus mit Pultdach besonders lohnen, da es optimal auf die Lichtverhältnisse ausgerichtet werden kann, sodass die Module den bestmöglichen Ertrag liefern.

Die Konstruktion eines Pultdachs

Im Vergleich zu Satteldächern ist das Pultdach meist einfacher konstruiert und hat eine kleinere Dachfläche. Die Dachfläche ist bei einem Pultdach verglichen mit einem Satteldach auf einem ähnlichen Gebäude um rund 30 Prozent kleiner. Ein Vorteil für Bauherren, die gerne alle Optionen ausschöpfen: Zur Dacheindeckung steht für Häuser mit Pultdach eine überraschend große Variantenvielfalt zur Verfügung.

Welche Dachform Ihr Traum-Fertighaus zieren soll, ist am Ende immer eine Geschmacksfrage. Denn sowohl ein Satteldach als auch ein Walmdach, ein Flachdach oder eben ein modernes Pultdach haben in der Praxis ganz spezifische Vor- und Nachteile. Welche Rolle diese spielen, hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab. Schließlich haben Sie bei einem Walmdach im Obergeschoss Ihres zweigeschossigen Hauses ebenfalls die volle Raumhöhe zur Verfügung und mit einem Kniestock von 1,60 Metern sind die Einschränkungen bei einem flachen Satteldach auch moderat. Sie haben also die volle Freiheit und entscheiden ganz nach Ihren Wünschen und Vorlieben.

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