
Baufamilie Ziegler gibt nicht auf: Wenn das Schicksal zuschlägt
Wir alle wünschen uns ein Leben ohne Sorgen und Belastungen. Was aber, wenn es anders kommt? Die Geschichte der Bien-Zenker Baufamilie Ziegler zeigt, wie mit Entschlossenheit und Mut auch hoffnungslose Phasen durchgestanden werden können. Denn nach einem Unfall ihres Sohnes war für die Vier nichts mehr, wie es war.
Wieso ein Anbau?
Als die Zieglers 2017 in ihr Traumhaus einzogen, schien das Glück vollkommen. Geräumige Zimmer für die beiden Söhne und viel Platz für das gemeinsame Familienleben prägten ihren Alltag. Doch dann schlug das Schicksal zu: Sohn Kaio verunglückte kurz vor seinem vierten Geburtstag auf dem Spielplatz schwer und brauchte fortan intensive Pflege. Diese Wendung im Leben und auch den Wohnbedürfnissen stellte das bisherige Zuhause in Frage. Barrierefreiheit war nicht gegeben und der Nutzungszuschnitt passte nicht zu den veränderten Anforderungen des Pflegealltags. Die Rückkehr von Kaio nach einem langen medizinischen Aufenthalt war eine einzige, belastende Herausforderung. Die Freude, wieder zusammen zu sein, wurde schnell von der Realität eingeholt: Ihr Haus musste umgestaltet werden, um den Bedürfnissen von Kaio gerecht zu werden. Der Platz für therapeutische Geräte war begrenzt, und es fehlte an geeigneten Räumlichkeiten für Pflegekräfte.
Problem erkannt – Was tun?
Mit bewundernswerter Offenheit und Entschlossenheit gingen die Zieglers die Herausforderung an. Sie suchten nach Möglichkeiten, ihre Wohnsituation anzupassen. Der Gedanke, das Haus zu verkaufen und neu zu bauen, tauchte auf, wurde jedoch verworfen, als die Suche nach einem geeigneten Grundstück kein Ergebnis brachte. Die Lösung: Ein Anbau, der ihre bestehende Lebensrealität berücksichtigt.
Der Kontakt zu Bien-Zenker
In einer mutigen, offenen E-Mail an Bien-Zenker schilderte Marisa Ziegler ihre Herausforderungen und gab ihrer Hoffnung auf Unterstützung Ausdruck. Schnell war klar: Bien-Zenker wollte helfen. Nach einem einzigen Meeting gab die Bien-Zenker Geschäftsleitung grünes Licht für das Herzensprojekt. Abteilungsleiter Heiko Müller übernahm die Planung des Umbaus und den persönlichen Kontakt zu Familie Ziegler – denn auch soziale Verantwortung prägt das unternehmerische Leitbild von Bien-Zenker.
Anpassbare Lösungen von Bien-Zenker
Der pflegegerechte Anbau wurde nicht nur als Lösung für die akuten Pflegehindernisse konzipiert, sondern gleich als Ort des Lebens und der Therapiefortschritte. Durch den ebenerdigen Zugang und einen separaten Eingangsbereich für Pflegekräfte entstand eine Lösung, die sowohl Privatsphäre und Entfaltungsfreiheit für alle bietet und gleichzeitig für Sicherheit als auch Lebensqualität bei Kaio sorgt. Mit rund 31 m² Wohnfläche, hellem Tageslicht und einem großzügigen Badezimmer wurde ein wichtiger Rückzugsort für Kaio geschaffen.
Ein besonderer Tag: die Übergabe des Anbaus
Der Tag der Übergabe war ein ganz besonderer, für alle Beteiligten auch sehr emotionaler Moment. Sowohl für die Familie Ziegler als auch für das Bien-Zenker Team war es viel mehr als nur die Einweihung des Anbaus. Das Strahlen in den Augen der Familie war nicht nur Dankbarkeit, sondern auch die Freude, dass sie eine Lösung gefunden hatten, die ihnen ihr Zuhause erhielt. Die Stärke dieser Familie verdient große Anerkennung und Respekt.
Unser Dank an alle Baufamilien
Familie Ziegler hat seit dem Unfall nicht nur ihre Belastungen gemeistert, sondern uns auch gezeigt, wie wichtig Vertrauen in solche Partnerschaften ist. Unser Dank gilt deshalb allen anderen Bien-Zenker Baufamilien, die ihren Traum vom individuell geplanten Haus mit uns realisieren. Sie machen unser soziales Engagement möglich und inspirieren uns, weiterhin Lösungen zu entwickeln, die den besonderen Anforderungen des Lebens gerecht werden. Finden auch Sie mit Bien-Zenker anpassbare Wohnlösungen für Ihre individuelle Familiensituation, z. B. für die zweite Lebenshälfte. Die Bien-Zenker Fertighausberater sind gerne mit Fachwissen und Service für Sie da.