Jungen Menschen an der Schwelle zwischen Schule und Beruf fehlt es gerade an wichtigen Möglichkeiten: Praktika für Einblicke in interessante Berufsfelder sind pandemiebedingt derzeit kaum möglich. Entscheidungen für die Weichenstellung der eigenen beruflichen Zukunft stehen trotzdem an. Bien-Zenker gibt deshalb Schülern die Möglichkeit, im Unternehmen ein Praktikum als Bauzeichner zu machen. Und zwar online und damit voll coronakonform. Jungen Leuten die Chance zu eröffnen, einen persönlichen Eindruck vom vielseitigen und zukunftssicheren Berufsfeld des Bauzeichners zu gewinnen, ist für das Bien-Zenker Team Ehrensache.

Bauzeichner-Praktikum online: Talentförderung in Pandemie-Zeiten

Aus Respekt vor der schwierigen Situation der Schüler und Schülerinnen der Stadtschule in Schlüchtern hat Bien-Zenker das Pilot-Projekt Online-Praktikum gern mitgetragen. Es ist schließlich nicht nur Soforthilfe, die direkt ankommt, sondern auch ein Investment in die eigene unternehmerische Zukunft: Im Rennen um qualifizierten Nachwuchs aktiv zu werden und die hellsten Köpfe schon früh kennenzulernen, ist auch für Bien-Zenker ein interessanter Weg für weitsichtiges Recruiting. Das Engagement für nachfolgende Generationen zählt mit zum ganzheitlichen Denken des Fertighaus-Herstellers. Vor Ort am eigenen Unternehmenssitz in Schlüchtern konkrete Angebote zu unterstützen, liegt 
damit nahe.

Digitale Einblicke in das Berufsbild des Bauzeichners

Die Entscheidung für eine Ausbildung besitzt doch einige Tragweite für die 
eigene Zukunftszufriedenheit, hängt diese doch nicht nur vom Gehalt ab, 
sondern auch von der Sinnhaftigkeit des täglichen Tuns. Möglichst konkret zu 
informieren, was in einer Ausbildung zum Bauzeichner enthalten ist, ist das Ziel der Kooperation zwischen der Stadtschule Schlüchtern und Bien-Zenker. Das Angebot richtet sich an Neuntklässler. Drei Schülerinnen der Stadtschule waren bislang am Online-Praktikum beteiligt. Die Initiative für die digitale Auflage der sonst üblichen zweiwöchigen Betriebspraktika gaben Matthias Kauck, Ausbilder die Bauzeichner-Azubis der Stadtschule, und dessen Mitarbeiterin Leonie Schäfer.

Bauzeichnen – Kreativität und Technik für moderne Fertighäuser

Bien-Zenker stellte als Projektpartner ein „Homeoffice-Praktikums-Paket“ zusammen, das den Interessentinnen zugeschickt wurde. Das Unternehmen stellte alles Notwendige zur Verfügung:

  • Zeichenutensilien: Stifte, Lineale etc.
  • Übungsaufgaben mit realen Fragestellungen, die auch im tatsächlichen Berufsalltag vorkommen könnten
  • Informationen über das Fertighaus-Unternehmen Bien-Zenker als Arbeitgeber
  • Zusammenstellungen über die Inhalte der Bauzeichner-Lehre und weitere Ausbildungsberufe bei Bien-Zenker
  • einige Werbemittel für einen Eindruck von der Corporate Identity bei Bien-Zenker
  • Know-how und regelmäßige Gespräche mit den Experten bei Bien-Zenker

Digital arbeiten – konkret lernen

In Kontakt traten alle Projektteilnehmer über Online-Meetings. Bei Fragen, für Feedback und den persönlichen Austausch kamen ebenfalls immer wieder digitale Tools zum Einsatz. So wurde 14 Tage lang intensiv an konkreten Aufgaben gearbeitet. Die Praktikantinnen lernten das Zeichenbrett kennen genauso wie CAD-Zeichenprogramme – CAD steht für Computer Added Design. In verschiedenen Projekten erhielten sie einen breiten Einblick in die Vielseitigkeit des Bauzeichner-Berufs. Über das gute Gelingen dieses Pilotprojektes freuen sich demnach alle. Lernen durch Erfahren ist einfach durch nichts zu ersetzen. Wir von Bien-Zenker sind als attraktiver Arbeitgeber gerne dabei!