Pfullingen bekommt Nachwuchs: Hier werden demnächst ganz viele neue Bewohner ihr Zuhause beziehen. Denn nachdem wir im Mai 2018 Jahres unser Bienen-Begegnungshaus auf dem Bien-Zenker Werksgelände mitsamt 18 Bienenvölkern eröffnet haben, bekommt das Haus nun einen Nachahmer. Was uns natürlich sehr freut!


Bienen-Begegnungshaus beim Tierschutzzentrum Pfullingen

Derzeit wird ein zweites, kleineres Bienen-Begegnungshaus in Pfullingen gebaut. Angestoßen und organisiert wird das Projekt durch Patrick Volk, Bien-Zenker Handelsvertreter dort. Glücklicherweise hat das örtliche Tierschutzzentrum Platz zur Verfügung gestellt, sodass das Haus nun auf dessen Gelände entsteht. Das Haus ist an zwei Seiten offen (L-Form), sein Dach ist begrünt; umgeben von Wiesen und Streuobstwiesen können sich die zukünftigen Hausbewohner also über eine optimale Umgebung freuen.

In ihrem neuen Zuhause werden die Bienen dann von einer Imkerin betreut. Sie wird außerdem geführte Besuche für Kindergartengruppen und Schulklassen anbieten, natürlich inklusive Schutzbekleidung für die kleinen Besucher. Das Ziel hierbei solle sein, das Thema Bienen und Artenschutz näher zu bringen.



Die aktuelle Lage

Das Pfullinger Bienen-Begegnungshaus ist im Rohbau fertig, nur Verkleidung, Türen und Fenster fehlen noch. Zur Verkleidung werden Holzschindeln extra aus Österreich beschafft. Die Wahl fiel auf Holzschindeln, da sich diese am besten in das Gesamtbild am Standort des Bienen-Begegnungshauses einfügen. Gesammelte Spenden durch örtliche Firmen finanzieren das Bienen-Begegnungshaus.


Entstehung des Bienen-Begegnungshauses Pfullingen

Projektinitiator Patrick Volk ging mit seiner Idee auf Matthias Pfeiffer, Inhaber der Firma Holzbau Pfeiffer, zu. Die Beiden haben gemeinsam getüftelt und viel Herzblut in die Sache gesteckt, wie Patrick Volk erzählt. Letztlich hat die Firma Holzbau Pfeiffer, insbesondere Matthias Pfeiffer, einen großen Anteil an der Verwirklichung. Er hat mit Engagement und in Eigenregie große Teile der Konstruktionsarbeit und Materialbeschaffung übernommen.

Gemeinsam sind Herr Volk und Herr Pfeiffer mit seinem Team nach Schlüchtern zu Bien-Zenker gefahren, um sich dort Tipps und Infos zum Bau eines eigenen Bienenhauses einzuholen. Außerdem sind sie schon früh auf die Stadt zugegangen, um diese mit ins Boot zu holen und zusammen mit ihr ein Konzept zu entwickeln. Bürgermeister Schrenk war von Beginn an begeistert von dem Projekt. Seit den ersten Schritten vor 1,5 Jahren ist bis zum jetzigen Aufbau viel Zeit vergangen. Alles wurde ganz genau durchdacht und geplant, auch musste eine Baugenehmigung bei der Stadt eingeholt werden.








Ziel des Bienen-Begegnungshauses Pfullingen

Laut Patrick Volk ist ein Ziel des Projekts, dem Thema Bienensterben mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Auch Kinder können dort in Kontakt mit lebenden Tieren treten und sie nicht nur aus Büchern kennenlernen. Den Kindern soll beigebracht werden, wie wichtig auch Insekten für unser Ökosystem sind.



Wie geht es weiter?

Abschließend wird noch der Rohbau verkleidet und es werden Fenster und Türen eingesetzt. Die Öffnungen in der Außenwand werden gefräst, diese dienen als Einflugmöglichkeit der Bienen. Schließlich folgt die Dachbegrünung des Gebäudes, die Anbringung der Spendentafel, auf der alle mitwirkende Firmen genannt sind, als auch das Anlegen von Wegen mit Rindenmulch um das Haus. Die Einweihung vom Bienen-Begegnungshaus in Pfullingen ist für Anfang September geplant.