Auf ein Wort: In unserem neuen Interview haben wir Friedemann Born zum Gespräch gebeten. Er ist Geschäftsbereichsleiter für den Vertrieb von Bien-Zenker und erzählt über seinen Alltag und ein Unternehmen, in dem das Team im Fokus des Schaffens steht.

Name: Friedemann Born
Alter: 48
Beruf: Kaufmann
Ausbildung: kaufmännische Ausbildung, Fachwirt
Funktion: Geschäftsbereichsleiter Vertrieb

Hallo Herrn Born, wie Sie wissen, stellen wir in unserm Blog ja gerne die Akteure hinter den Kulissen des Unternehmens vor. Heute Sie als Mann des Vertriebs. Bevor wir zu Ihrer Arbeit kommen: Haben Sie ein persönliches Motto?

Born: Gemeinsam sind wir stark.

 

Gemeinsam sind wir stark?

Born: Ja, das mag sich etwas „verbraucht“ anhören. Aber es ist meine feste Überzeugung, dass wir nur gemeinsam, als Team, wirklich starke Leistungen erbringen können.

 

Beschreiben Sie unseren Lesern doch bitte Ihr Tätigkeitsspektrum bei Bien-Zenker: Wofür sind Sie zuständig?

Born: Für sämtliche Aktivitäten der Bien-Zenker Vertriebslinie.

 

Mit über 80.000 gebauten Häusern gehört Bien-Zenker zu den beliebtesten Fertighausherstellern in Deutschland und auch in Europa. Auf welche Entwicklungen der letzten Jahre sind Sie besonders stolz?

Born: Zunächst auf die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf eine moderne, ansprechende Architektur. Und darauf, dass wir es geschafft haben, solide und verantwortungsbewusst zu wachsen und dabei die selbst gesteckten Ziele stets erreicht und sogar übertroffen haben. Außerdem sehen wir uns innerhalb der Fertighausbranche in einer Pionierrolle in Sachen Nachhaltigkeit. Das betrifft in einem ganzheitlichen Ansatz die Bereiche Soziales, Ökonomie und Ökologie und, heruntergebrochen auf die Handlungsebene den sorgsamen Umgang mit Ressourcen ebenso wie mit Mitarbeitern und Kunden. Am Beispiel Haus bedeutet das den Einsatz ökologischer Baustoffe, ein niedriger Primärenergieaufwand bei der Herstellung, eine hohe Qualität für Langlebigkeit, sowie höchste Energieeffizienz etwa durch das Konzept „Plus-Energiehaus“. Das heißt, unsere Kunden profitieren von Energieersparnis, Werterhalt, Zukunftssicherheit, Wohngesundheit und Komfort.

 

Verbesserte Wärmedämmung und die Haus- und Heizungstechnik sind Beispiele dafür, dass die Fertighausbranche eine sehr innovative und sehr zukunftsorientierte Branche ist. Welche großen Neuerungen für Häuslebauer stehen Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren an?

Born: Sosehr wir den Bau von freistehenden Einfamilienhäusern lieben, werden uns zukünftig doch die Themen verdichtetes Bauen und Urbanisierung sehr beschäftigen. Denn Baugrund wird rarer und teurer, und den Altbaubestand in der Fläche zu erhalten ist energetisch nicht sinnvoll. Also werden sich die Bauschaffenden und auch die Bauherren fragen müssen, wie die neue Architektur des verdichteten Bauens – auch in Quartierlösungen - aussehen kann. Oder anders ausgedrückt: Wie schaffen wir es, auf engeren Räumen effektiv zu bauen und gleichzeitig der Individualität und Privatsphäre der Menschen gerecht zu werden?

 

Wie schätzen Sie als Experte die zukünftige Entwicklung der Fertighausbranche ein?

Born: Für den Fertigbau stehen die Zeichen klar auf Wachstum. Ich gehe davon aus, dass unsere Branche ihren Marktanteil im Ein- und Zweifamilienhausbau in 2018 auf über 20 Prozent erhöhen wird. Und es ist absolut realistisch, diesen in den kommenden Jahren auf 30 Prozent auszubauen.

 

In diesem Jahr hat Bien-Zenker ganz besondere Initiativen in den Bereichen Naturschutz und gesellschaftliche Verantwortung gestartet. Beispiel „Bienen schützen - Zukunft sichern.“ Warum?

Born: Ganz einfach: Begriffe wie Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit sollen bei uns keine netten Worte bleiben. Statt zu philosophieren oder zu lamentieren lassen wir Taten sprechen! Wir wollen Dinge hier und heute anpacken und bewegen.

 

Wie „groß“ ist denn die Bienen-Initiative von „Bien-Zenker und Freunden“ – und wo soll die Reise hingehen?

Born: Im Moment sind wir am Aufbau. Jede Bauherrschaft bekommt zu ihrem Bien-Zenker Haus eine dreijährige Bienen- und Blühpatenschaft. Weil uns die Initiative eine Herzensangelegenheit ist, hoffen wir auf möglichst viele „Freunde“ aus der Wirtschaft, die sich wie wir tatkräftig engagieren.

 

Hand aufs Herz: Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit bei Bien-Zenker und was würden Sie gerne ändern?

Born: Ich fühle mich hier beruflich und persönlich angekommen, denn ich arbeite in einem Unternehmen, in dem das eingangs genannte Motto, kollegial und partnerschaftlich gemeinsame Ziele zu erreichen, gelebt wird. Was ich ändern „würde“? Streichen Sie einfach den Konjunktiv. Als Führungskraft ändere ich die Dinge so, dass sie uns voran bringen. Dabei dürfte hin und wieder das Eine oder Andere schneller gehen – vielleicht ist das aber auch die Perspektive meiner eigenen Ungeduld.

 

Haben Sie einen ultimativen Tipp aus dem Bereich Hausbau, den Sie Bauwilligen geben möchten?

Born: Wie heißt es so schön? Billiger geht immer. Doch das sollte nicht die Richtschnur der Entscheidung für den Baupartner sein. Vielmehr geht es um preiswertes Bauen, also darum, dass das Produkt Haus seinen Preis wert ist. Und: Bei der Hausplanung sollte man heute schon an morgen denken. Wir wollen unseren Bauherrschaften dabei ein guter Partner sein.

 

Natürlich ist es auch immer spannend zu lesen, wie Hausexperten selbst wohnen und leben. Geben Sie uns doch bitte einen kleinen Einblick in Ihr Zuhause.

Born: Meiner Familie und mir ist es wichtig, große, offene Räume zu haben. Sei es für den gemütlichen Abend zu zweit vorm Fernseher am Kaminofen, oder um gemeinsam mit lieben Freunden ein schönes Abendessen mit einem guten Glas Wein zu genießen.

 

 

Herr Born, wir danken Ihnen und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Ihrer Arbeit.