World Green Building Week 2020 #ActOnClimate

Holz ist ein Spitzenbaumaterial: Es ist natürlich, fühlt sich sehr angenehm an, ist leicht zu verarbeiten und es ist vor allem äußerst stabil und haltbar. Schon das macht Holz zu einem großartigen Ausgangsmaterial für den Hausbau. Doch im Holz steckt noch weit mehr. Das Klimaschutzpotenzial von Holz als Baustoff rückt immer mehr ins Bewusstsein. Denn der Klimawandel und die daraus resultierenden Folgen wie Dürren, schwere Stürme oder Überschwemmungen werden in der jüngsten Vergangenheit immer offensichtlicher. Mit dem Bau Ihres Bien-Zenker Hauses setzen Sie dem Klimawandel etwas entgegen: #ActOnClimate! Erfahren Sie, wieso Holz der ideale Baustoff für Ihr Eigenheim ist.

Wie ökologisch Ihr Haus ist, sehen Sie zum einen daran, wie viel Energie nötig ist, damit Sie sich darin wohlfühlen. Zum anderen kommt es auch darauf an, welche Ressourcen in die Herstellung fließen und was mit den Materialien am Ende des Lebenszyklus passiert. Als Baustoff weist Holz eine äußerst günstige Bilanz auf. Voraussetzung dafür ist freilich, dass das Holz für Ihr Eigenheim aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Dann sind Holzhäuser die beste Option, um einen möglichst positiven Beitrag zur Senkung der Kohlenstoffemissionen im Baubereich zu leisten.

Wie Sie mit Ihrem Holzhaus effektiv CO2 senken

Der Vorteil von Holz als Baumaterial wird umso deutlicher, wenn man sich die gängigen Alternativen anschaut: Bei der Herstellung von einer Tonne Zement wird rund eine Tonne Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Ihr Holzhaus dagegen bindet in einem Kubikmeter seines Holzes den Kohlenstoff aus mehr als einer Tonne Kohlendioxid. Wie das funktioniert? Während der Baum wächst, nimmt er CO2 auf und wandelt es zusammen mit Wasser und Sonnenkraft in Sauerstoff, Energie und Holz um. Solange Ihr Haus steht, bleibt das Holz erhalten, speichert weiterhin den Kohlenstoff und entzieht ihn damit dauerhaft der Luft. Für Ihr Haus machen wir uns die CO2-Speicherkraft von Holz zunutze und senken damit aktiv CO2-Emissionen.

Holz ist schon immer Hausbaumaterial für die Menschen gewesen. Doch die Technik hat sich verändert 

Laut Statistischem Bundesamt wurden im ersten Quartal 2020 deutschlandweit schon über 20 Prozent der neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser als Fertighäuser umgesetzt. Das heißt: Mehr als jedes fünfte Haus ist aus Holz gebaut. Auch die Politik erkennt zunehmend das Klimaschutzpotenzial von Holzhäusern: Im Juni 2020 hat etwa die rheinland-pfälzische Landesregierung beschlossen, die Möglichkeiten zum Einsatz von Holz im Mehrgeschossbau zu erweitern. Künftig ist die Nutzung des Naturmaterials als Baustoff für Gebäude bis zu einer Höhe von 22 Metern möglich. Zuvor lag die Grenze bei 13 Metern. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), der sich seit Jahren für die Gleichbehandlung des klimafreundlichen Baumaterials Holz gegenüber anderen Baumaterialien einsetzt, begrüßt das. Damit ist Rheinland-Pfalz ein Vorreiter. Aber nicht alleine: Auch Baden-Württemberg hat erkannt, dass der Holzbau in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, und startete schon 2018 eine Holzbau-Offensive mit dem Ziel, öffentliche Gebäude verstärkt in Holzbauweise zu errichten und die gesetzlichen Rahmenbedingungen fürs Bauen mit Holz insgesamt zu verbessern. 

Zudem setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. dafür ein, dass die Baubranche sich von der zweifelnden „Ja, aber“-Haltung löst und Innovationen wagt. Denn die konsequente Umsetzung der Ziele des Paris-Abkommens, die Klimaerwärmung auf 1,5 bis maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen, fordert deutliche Maßnahmen. Die DGNB stellt fest: Ein „klimaneutraler Gebäudestand in 2050“ muss entschieden angegangen werden. Das DNGB-Zertifikat bringt deshalb die Themen Klimaschutz, Gesundheit, Qualität und Zukunftsfähigkeit in Einklang, was nachweislich bessere Gebäude ermöglicht. Darauf setzt auch Bien-Zenker durch das DGNB-Serienzertifikat in Gold für alle Bien-Zenker Häuser.

Mehr Klimaschutz durch mehr Holzhäuser

Der Trend zum nachhaltigen Holzhaus setzt sich ungebrochen fort: Mit einem Anteil von 20,8 Prozent am gesamten Bauvolumen von Ein- und Zweifamilienhäusern ist schon das zweite Jahr in Folge ein neuer Rekord erreicht. Dieser Rekord zeigt, wie viel Einsparpotenzial im Bausektor noch ungenutzt ist. Um dem ausgerufenen Klimanotstand der Kommunen zu begegnen, sollte sich dieser Anteil in den kommenden Jahren deutlich vergrößern. Politische Impulse zur Nachverdichtung bestehender Quartiere, Umwandlung brachliegender Flächen und zur Ressourcenschonung bei Baumaßnahmen begünstigen den anhaltenden Trend.

Nicht jedes Holz ist nachhaltig. Aber Holz aus verantwortungsvoller, nachhaltiger Forstwirtschaft hat eine sehr gute Öko-Bilanz 

Entscheidend für die Nachhaltigkeit des Eigenheims ist natürlich, dass der Hauptrohstoff Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Exotische Hölzer mit langen Transportwegen oder unerlaubter Raubbau führen die positiven Klimaeffekte ad absurdum. Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten, regionalen Wäldern hingegen hat eine ganze Reihe an Vorteilen: Neben seiner natürlichen Funktion als CO2-Speicher kann Holz energieintensiv produzierte Baumaterialien ersetzen. Es ist leichter zu transportieren und steht bei sachgemäßem Einsatz in Sachen Langlebigkeit Baustoffen wie Zement oder Beton in nichts nach.

Lokaler Forst – kurzer Transport 

Deutschland gehört zu den waldreichsten Ländern Europas: Ein Drittel des Bundesgebiets ist bewaldet. Und die Fläche nimmt trotz des deutlichen Zuwachses bei den Holzfertighäusern weiter zu. Damit das auch so bleibt und der Waldbestand langfristig sicher ist, darf immer nur so viel Holz in den Wäldern geschlagen werden, wie in derselben Zeit nachwächst. Aktuell wächst alle 23 Sekunden die Menge an Holz nach, die nötig ist, um ein komplettes Holzhaus daraus zu fertigen.

Unabhängige Zertifizierungssysteme wie beispielsweise PEFC legen strenge Richtlinien zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung fest. So stellen sie sicher, dass die wirtschaftliche Nutzung des Waldes mit dessen langfristigem Erhalt und Gedeihen im Einklang steht. Dazu kommt, dass das Holz leichter zu transportieren ist als andere Baustoffe und bei regionaler Herkunft keine langen Transportwege hat. 

Holz lässt sich einfach verarbeiten

Im Vergleich zu allen anderen Baustoffen fordert Holz die niedrigsten Energiemengen für Herstellung, Transport und Verarbeitung. Da es äußerst stabil und fest ist, eignet es sich ideal für tragende Konstruktionen. Zudem hat Holz wunderbare bauphysische Eigenschaften: Es wirkt wärmedämmend und feuchtigkeitsregulierend – ideal nicht nur für den Dachstuhl. Denn es bietet noch mehr Vorteile.

Besser für die Atmosphäre: Binden Sie CO2 in Ihrem Bien-Zenker Haus

Bien-Zenker verarbeitet pro Jahr rund 30.000 Kubikmeter Holz. Abzüglich der Hobel- und Bohrspäne und ein paar unvermeidbaren Zuschnittresten sind das im Äquivalent fast 30.000 Tonnen Kohlendioxid, die dauerhaft in unseren Häusern gebunden sind. So betrachtet, ist ein Bien-Zenker Haus ein echtes Klimaschutz-Haus.

Die hochmodernen Planungs- und Fertigungstechniken von Bien-Zenker sind nicht nur ideal für die Herstellung ganz individueller Häuser, sondern sorgen auch für höchste Material- und Energieeffizienz. Das ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, das schont auch die Umwelt. 

Erfahren Sie mehr über NACHHALTIGES BAUEN mit Bien-Zenker!