
Wer heute ein Haus baut, entscheidet nicht nur über die eigenen vier Wände, sondern auch darüber in welcher Welt unsere Kinder einmal leben werden. Ein klimafreundlicher Neubau ist deshalb der neue Standard – und wird vom Staat gezielt gefördert.
Mit einem Bien-Zenker Haus schaffen Sie die besten Voraussetzungen, diese Förderkriterien zu erreichen, denn wir haben 127 QNG-Zertifikate (Stand März 2026) für unsere Kunden erhalten.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Haus so planen, dass es die Anforderungen für klimafreundlichen Neubau erfüllt.
Was bedeutet „klimafreundlicher Neubau“ überhaupt?
Hinter den aktuellen Förderprogrammen (z.B. „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude“ der KfW) steckt ein klares Ziel: Neubauten sollen
- sehr wenig Energie im Betrieb benötigen,
- möglichst klimaneutral mit Wärme und Strom versorgt werden,
- über den gesamten Lebenszyklus (inkl. Baustoffen) geringe Treibhausgas-Emissionen verursachen,
- hohe Qualität in Komfort, Schallschutz und Wohngesundheit bieten.
In der Praxis spielen dabei vor allem diese Punkte eine Rolle:
- Effiziente Gebäudehülle: sehr gute Dämmung, dreifach verglaste Fenster, luftdichte Ausführung, minimierte Wärmebrücken.
- Erneuerbare Energien: keine fossilen Heizsysteme mehr, sondern z.B. Wärmepumpe, kombiniert mit Photovoltaik.
- Geringe CO₂-Emissionen über den Lebenszyklus: Baustoffe, Konstruktion und Technik werden hinsichtlich ihrer Klimawirkung betrachtet.
- Nachhaltigkeitszertifikat (optional, aber förderlich): Für besonders attraktive Konditionen wird häufig ein Nachhaltigkeitssiegel wie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) gefordert.
Bien-Zenker Häuser sind grundsätzlich auf hohe Energieeffizienz ausgelegt und können – in Abstimmung mit Ihnen – so geplant werden, dass sie genau diese Förderanforderungen erfüllen.
Der richtige Ablauf: So starten Sie Ihre Förderplanung
Damit Ihr Bien-Zenker Haus am Ende wirklich förderfähig ist, kommt es vor allem auf den frühen Planungszeitpunkt an. Idealerweise gehen Sie so vor:
- Frühzeitig Förderziele definieren
- Möchten Sie „nur“ einen klimafreundlichen Neubau erreichen – oder gleich die Variante mit Nachhaltigkeitszertifizierung (z.B. QNG)
- Wie wichtig sind Ihnen zusätzliche Aspekte wie besonders geringe Betriebskosten, Plusenergie-Standard oder maximale Unabhängigkeit von Energiekosten?
- Fördercheck mit Fachleuten
- Klären Sie früh, welche Förderprogramme zu Ihrem Vorhaben passen.
- Binden Sie unbedingt einen Energie-Effizienz-Experten (EEE) ein – dieser ist für viele Programme verpflichtend und begleitet Planung, Nachweise und Bestätigungen.
- Hauskonzept mit Bien-Zenker abstimmen
- Hausgröße, Grundriss, Dachform und Ausrichtung werden gemeinsam so geplant, dass sie energetisch und fördertechnisch sinnvoll sind.
- An diesem Punkt legen Sie auch fest, welche Technik-Pakete (Wärmepumpe, Lüftungsanlage, PV, Speicher etc.) in Frage kommen.
- Förderung rechtzeitig beantragen
- Viele Programme müssen vor Baubeginn beantragt werden.
- Ihr Energie-Effizienz-Experte und Ihr Finanzierer unterstützen Sie bei den nötigen Unterlagen.
Die Bausteine eines förderfähigen Bien-Zenker Hauses
Gebäudehülle: Die Basis für niedrigen Energiebedarf
Ein klimafreundliches Haus beginnt immer mit der Hülle. Fertighäuser von Bien-Zenker bieten hier systembedingt sehr gute Voraussetzungen:
- Hoch gedämmte Außenwände in Holztafelbauweise mit mehrschichtigem Aufbau
- Dreifach verglaste Fenster mit optimierten Rahmenprofilen
- Effizient gedämmtes Dach – ideal bei ausgebautem Dachgeschoss
- Wärmebrückenarme Konstruktion, z.B. durch sorgfältig geplante Anschlüsse an Bodenplatte, Fenster und Dach
- Luftdichtheitskonzept: Durchdachte Folien- und Dichtungsebenen ermöglichen sehr gute Blower-Door-Ergebnisse
Für die Förderfähigkeit bedeutet das: Ihr Haus kann so ausgelegt werden, dass der Transmissionswärmeverlust und der Primärenergiebedarf deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Werten liegen – eine zentrale Voraussetzung der Förderprogramme.
Haustechnik: Erneuerbare Energien als Standard
Um als klimafreundlicher Neubau zu gelten, sind fossile Heizsysteme in der Regel ausgeschlossen. Bien-Zenker setzt deshalb auf zukunftsfähige Techniklösungen. Mehr darüber erfahren Sie in unserem vorherigen Blogbeitrag.
Je nach Förderprogramm ist ein hoher Anteil erneuerbarer Energien oder sogar eine nahezu vollständig erneuerbare Versorgung gefordert. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV ist hier oft ideal.
Nachhaltige Materialien & Lebenszyklusbetrachtung
Bei strengeren Förderstufen und insbesondere bei Nachhaltigkeitssiegeln wie QNG werden auch die „grauen Emissionen“ relevant – also CO₂, das bei Herstellung, Transport und Entsorgung der Baustoffe anfällt.
Als Holzfertighaus-Hersteller bringt Bien-Zenker wesentliche Vorteile mit:
- Holz als nachwachsender Rohstoff bindet CO₂ über die gesamte Nutzungsdauer des Hauses.
- Industrielle Vorfertigung ermöglicht ressourcenschonende, materialoptimierte Produktion.
- Durchdachte Wand- und Deckensysteme können so gewählt werden, dass sie die Anforderungen an Ökobilanz und Schadstoffarmut unterstützen.
In Verbindung mit einer fachgerechten Lebenszyklusberechnung (z.B. im Rahmen eines QNG-Nachweises) kann Ihr Haus so geplant werden, dass die zulässigen Treibhausgas-Grenzwerte über 50 Jahre Nutzungsdauer eingehalten werden.