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Bien-Zenker auf einen Blick

Goldene Zeiten für Bien-Zenker

Für Kenner der Branche ist es keine Überraschung: Die erste Zertifizierung in Gold durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) für ein gebautes Einfamilienhaus geht an die Bien-Zenker AG aus dem hessischen Schlüchtern.

Für Kenner der Branche ist es keine Überraschung: Die erste Zertifizierung in Gold durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)  für ein gebautes Einfamilienhaus geht an die Bien-Zenker AG aus dem hessischen Schlüchtern. In der Kategorie 'Neubau Kleine Wohngebäude'(NKW) wurde das Musterhaus „Concept-M München“ (Ausstellung Poing) ausgezeichnet. Eine Bewertung, die durchaus hoch einzuschätzen ist, da es sich hier um eine Premiere handelt und  außerdem erstmals Kriterien wie Architektur & Komfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als Grundanforderung an ein Bauwerk als Gesamtpaket evaluiert wurden. 

 

Die Bewertung eines Hauses wird bekanntlich immer komplexer. Hierbei geht es nicht nur um formale Aspekte, also um die Architektur, sondern auch um die Energiebilanz und die Nachhaltigkeit. Für Interessenten zugegeben, in der Vergangenheit keine ganz einfache Sache.  Da reicht es nicht, sich einige wichtige Kriterien herauszupicken, um ein Wohngebäude zu bewerten. Nein, da müssen alle wichtigen Aspekte auf den Prüfstand. Um so zu einer Gesamtbewertung  zu gelangen, die hohen Ansprüchen gerecht wird und die üblichen Unschärfen, die es z. B. im Bereich der Nachhaltigkeit durchaus gibt, von vornherein ausklammert.

 

Qualität rundum ist gefragt!

 

Es ist der Verdienst der DGNB, dass ein Zertifizierungssystem (www.dgnb.de) aufgestellt wurde, das eine ganzheitliche Betrachtung ermöglicht. Angefangen bei der Objektqualität, inklusive Planungsprozess und Bauausführung, über den Wohnkomfort und die Wohngesundheit, die technischen Daten (Energieverbrauch, Haustechnik) bis hin zur Bewertung der Nachhaltigkeit, bezogen auf einen Lebenszyklus von rund 50 Jahren, was u.a. auch die Rückbaubarkeit bzw. die Recyclingfreundlichkeit des Gebäudes beinhaltet. Das klingt auf den ersten Blick nach der Suche einer globalen 'Weltformel', an der bekanntlich schon viele gescheitert sind. Man kann es auch anders formulieren: „Dahinter verbirgt sich nichts anderes als das große, umfassende Qualitätsthema“, bringt es Gerhard Baumann, Vertriebs-Vorstand bei Bien-Zenker, auf den Punkt!

 

Am Anfang steht der Öko-Rohstoff Holz

 

Und in der Tat, es geht nicht um die Quadratur des Kreises, sondern um die Addition von Qualitätskriterien, an deren Ende die Zertifizierung für das fertige Haus steht. Und alles auf einem qualitativ hohen Niveau. So ist es kein Zufall, dass Bien-Zenker auf Fertigbau in Holz setzt. Ein nachwachsender Rohstoff, eingesetzt als Material für die Tragkonstruktion und im Bereich der Dämmung, der auf der Öko-Skala ganz oben steht (Kohlenstoffkreislauf, Recycling usw.).

 

 

 

Eine gute Ausgangsbasis. Fertigbau steht außerdem für transparente Qualität, beginnend bei der Planung, über die Vorfertigung bis hin zur Montage des Hauses. Jeder Schritt ist somit nachvollziehbar und kann bewertet werden. Auch unter dem Aspekt der Ökobilanzierung. Neu hinzugekommen ist in den letzten Jahren die Bewertung der Bauproduktgruppen, ob bei Platten, Bodenbeläge, Klebstoffe usw. Der Bauherr kauft somit nicht die berühmte Katze im Sack, sondern hat jederzeit Gewissheit, dass das Gesamtprodukt stimmt. Ein positiver Nebenaspekt des Alles-aus-einer-Hand-Prinzips, das den Fertigbau erheblich von der konventionellen Nassbauweise unterscheidet.

 

Das Haus als Mini-Kraftwerk

 

Doch damit nicht genug: In Zeiten von Energieeffizienz geht’s auch um technische Aspekte. Der wichtigste Punkt: Wie sieht die Energiebilanz aus? Alles im grünen Bereich, denn bei „Concept-M München“ handelt es sich um ein Plus-Energie-Haus, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Kein Perpetuum mobile, aber ein Mini-Kraftwerk, das dank einer Photovoltaik-Anlage und einer fortschrittlichen Haustechnik (Wohlfühl-Klima-Heizung +) Wohnkomfort und Energiebilanz unter einen Hut bringt.  Da wird nicht nur der Eigenverbrauch an Energie abgedeckt, sondern es bleibt unterm Strich ein erklecklicher Betrag (3.280 kWh/a) übrig, um das E-Mobil zu betanken,    den Strom einzuspeisen usw. Ein „wesentlicher Bewertungsfaktor, der zur Werthaltigkeit und -stabilität einer Immobilie beiträgt“, bilanziert Christian Baumann,  Marketing- und Vertriebsleiter bei Bien-Zenker, diesen besonderen Punkt. Ein Aspekt,  der künftig eine noch größere Rolle spielen wird, denn hier geht es ganz einfach um die  Zukunftsfähigkeit eines Hauses!

 

Keine Konzeptstudie, sondern ein ausgereiftes Produkt

 

Zukunft benötigt auch Nachhaltigkeit, was eine gesellschaftliche Herausforderung bedeutet. Hierbei geht es nicht nur um die bereits erwähnten Kriterien, sondern auch um die Verzahnung von ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Qualität. Zur Diskussion steht nicht eine Konzeptstudie, wie man sie z. B. von den unzähligen Automobilmessen kennt, sondern ein fertiges Produkt, ausgereift und reproduzierbar,  das real angeboten wird. Ein Haus von heute, ausgerichtet auf die Zukunft, bewohnbar ohne Verzicht, mit einem Höchstmaß an Komfort. Das beinhaltet auch den Blick über den Tellerrand hinaus, nicht nur was die heutige Werthaltigkeit anbelangt, sondern auch bezüglich späterer Umnutzung, Barrierefreiheit, Erweiterung usw.

 

Eine umfangreiche Aufgabe, all diese Faktoren zu bewerten und zu überprüfen auf ihre Umweltverträglichkeit. Die DNGB hat es getan und mit dem Entwurf „Concept-M München“ ein Haus in Gold zertifiziert, bei dem die Messlatte extrem hoch liegt und das dem  Anspruch dieser Zertifizierung voll gerecht wird. Ein „Haus der Nachhaltigkeit“, mit dem Bien-Zenker einen wichtigen Schritt zu mehr Qualität im Einfamilienhausbau getan hat!