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Bien-Zenker auf einen Blick

Umweltministerin informiert sich über nachhaltigen Wohnungsbau

Im Werk Schlüchtern fertigt Bien Zenker Module für das Plus-Energie-Haus – Vorstand und Mitarbeiter im Gespräch mit Lucia Puttrich und Dr. Rolf Müller (MdL)

Im Werk Schlüchtern fertigt Bien Zenker Module für das Plus-Energie-Haus – Vorstand und Mitarbeiter im Gespräch mit Lucia Puttrich und Dr. Rolf Müller (MdL)

Die BIEN-ZENKER AG ist ein führender Anbieter von Häusern mit einer ausgezeichneten Energiebilanz. Wie der Vorstandsvorsitzende der BIEN-ZENKER AG, Günter Baum, bei einem Besuch der Hessischen Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, sagte, nehme das Unternehmen nicht nur eine führende Rolle bei der Verwendung nachwachsender Rohstoffe – wie Holz zum Beispiel - ein. Bereits heute werde den Kunden ein Haus angeboten, dass deutlich mehr Energie erzeugt, als für Wohnzwecke benötigt werde. „Es bleibt genügend Strom übrig, um ein Elektroauto pro Jahr rund 10.000 Kilometer zu fahren“, so Günter Baum.

Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Dr. Rolf Müller informierte sich die Hessische Staatsministerin Lucia Puttrich über die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und über moderne Produktionsmethoden für Wohnhäuser. Dabei wurde deutlich, Deutschland belegt beim Wohnungsneubau in Europa mit der Fertigstellungszahl 2,0 pro 1.000 Einwohner nur einen der hinteren Plätze. In vielen Nachbarländern ist die Bautätigkeit mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland.

Im Mittelpunkt des Besuchsprogramms standen jedoch aktuelle Fragen zur aktuellen und künftigen Energieversorgung von Wohngebäuden. Fast 40 Prozent des deutschen Energiebedarfs wird nach Unternehmensangaben für Raumwärme und Warmwasser benötigt. Kein Wunder also, dass die Wohnungsbauexperten von Bien-Zenker sich intensiv mit Fragen beschäftigen, wie dieser Verbrauch einerseits reduziert werden und so erzeugt werden kann, dass die Ressourcen geschont und die CO2-Bilanz ausgeglichen bleibt. „Es gibt viele Berührungspunkte hinsichtlich des umweltgerechten und energieeffizienten Bauens zu der Energiepolitik des Landes. Schließlich beeinflussen Neubauten, die heute errichtet werden, den Energiebedarf für die nächsten 50 Jahre. Die Landesregierung setzt sich weiterhin dafür ein, dass bei der Novellierung der Energieeinsparverordnung eine Zusammenführung mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz erfolgt. Bei der Novelle gilt es darauf zu achten, dass hohe energetische Anforderungen durch die Planer und bauausführenden Firmen umsetzbar bleiben“, sagte Ministerin Lucia Puttrich.

Wichtigster Rohstoff für moderne Wohnhäuser von Bien-Zenker ist unverändert Rundholz aus lokaler Forstwirtschaft. Das Unternehmen setzt dabei auf das Landesunternehmen „Hessen-Forst“ als wichtigen Partner. „Wir wünschen uns hier eine langfristige Partnerschaft – auch um lange Transportwege im Sinne der Nachhaltigkeit zu vermeiden“, so Günter Baum im Gespräch mit der Ministerin.

Vor Ort im Werk Schlüchtern konnten sich die Hessische Umweltministerin und der Landtagsabgeordnete Dr. Rolf Müller überzeugen, wie mit innovativen Wand- und Dachkonstruktionen bestehend aus unterschiedlichen Materialien eine optimale Wärmedämmung für Wohngebäude möglich wird. „Ohne eine optimal gedämmte Gebäudehülle ist ein Wohnhaus, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht nicht denkbar“, so Vorstandsvorsitzender Günter Baum. Außerdem erwarte der Kunde neben einer Top- Isolierung eine anspruchsvolle Architektur. „Unsere Häuser müssen nicht nur preiswert schön warm werden, sondern zugleich ein hochwertiges Wohngefühl und perfekte Raumgestaltung bieten“, so Baum wörtlich.

Staatsministerin Lucia Puttrich und der Landtagsabgeordnete Dr. Rolf Müller zeigten sich beeindruckt über die Fertigung im Bien-Zenker Werk Schlüchtern mit Blick auf Wohnkomfort und Nachhaltigkeit. Mit diesen Leistungen stehe das Unternehmen in Europa - und wahrscheinlich darüber hinaus - an der Spitze, was das Zusammenwirken unterschiedlicher Techniken im Sinne des Umweltschutzes und der Schonung von Ressourcen angehe.