Na, sind Sie schon im Besitz eines E-Bikes? Diese haben mittlerweile den Markt erobert. Kein Wunder: die praktischen Fahrräder unterstützen ihre Nutzer mit einem Elektroantrieb, der das Fahren für jeden zum Kinderspiel macht und einen schnell von A nach B kommen lässt, ohne dass das Fahrrad-Feeling zu sehr darunter leidet. Und aufladen kann man die Akkus an immer mehr Standorten in Deutschland. Seit 06. Mai auch an unserem Standort in Schlüchtern – natürlich mit Öko-Strom. Diese haben unsere Mitarbeiter an unserem „Tag des E-Bikes“ am 25. Mai gleich mal testen können. Aber bevor wir Ihnen Näheres dazu erzählen, wollen wir erstmal klären, was es mit E-Bikes so alles auf sich hat und Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben…

 

(Schnelle) Pedelecs und E-Bikes: Wo ist da der Unterschied?

E-Bike ist nicht gleich E-Bike! Es gibt verschiedene Arten dieses Elektrofahrrads, aber allesamt werden sie unter dem deutschen oder englischen Begriff – Elektrofahrrad oder E-Bike – subsumiert.

Da wäre zum Beispiel das „normale“ Pedelec, welches wohl als das gängigste aller E-Bikes angesehen werden kann. Rechtlich ist es mit dem Fahrrad gleichgestellt und bedarf weder einer Zulassung noch eines Führerscheins. Es unterstützt den Fahrer mit dem Elektromotor nur dann, wenn er auch ins Pedal tritt. Wie stark er Hilfe bekommt, hängt von der Trittfrequenz oder der Pedalkraft ab und kann stufenweise eingestellt werden. Sind 25 km/h erreicht, schaltet sich der Motor ab und der Fahrer ist für höhere Geschwindigkeiten auf seine eigene Kraft angewiesen.

„Schnelle“, sogenannte S-Pedelecs, schalten erst bei 45 km/h ab und gelten auch nicht mehr als Fahrrad. Hierfür wird dann eine Betriebserlaubnis fällig sowie ein Versicherungskennzeichen, welches etwa 70€ pro Jahr kostet. Zudem muss der Fahrer im Besitz eines Führerscheins der Klasse AM sein und bei Benutzung einen Schutzhelm tragen. Fahrradwege und sogar solche, die für Mofas ausgeschildert sind, dürfen mit diesem Pedelec nicht befahren werden.

Das schnellste von allen ist das E-Bike im engeren Sinne. Hierbei muss man nicht in die Pedale treten, sondern lediglich auf einen Schaltknopf drücken oder per Drehgriff Gas geben. Damit ist es vergleichbar mit einem Mofa, ja es gilt sogar als Kleinkraftrad und bedarf entsprechend einer Fahrerlaubnis sowie der Betriebserlaubnis und dem Versicherungskennzeichen.

 

Aufladen: Wie, Wo, Was?

Bevor der Akku nicht geladen ist, gibt’s auch keinen Saft – so einfach ist das. Strom lautet hier das Stichwort. Und damit das Elektrorad trotzdem seinen grünen Reifenabdruck beibehält, ist – wenn möglich – Öko-Strom die beste Alternative.

In der Regel sind die Akkus heutiger E-Bikes solche, wie sie auch im Smartphone zu finden sind – Lithium-Ionen-Akkus. Tipp: Diese haben eine höhere Lebensdauer, wenn sie nicht immer von 0 auf 100 Prozent geladen werden, sondern am besten konstant zwischen 30 und 70 Prozent laufen.

Wer größere Wege hinter sich bringen will, sollte sich noch einmal vergewissern, dass der Akku ausreichend geladen ist oder eine Ladestation auf der Route liegt. Hier finden Sie eine Karte, auf der viele solcher Ladestationen verzeichnet sind. Nicht nur bundesweit, sondern auch in der Region gibt es immer mehr Ladestationen für E-Bikes.

Übrigens sind Ladestationen oftmals ziemlich unterschiedlich in ihrer Art. Am häufigsten finden Sie

  • Fahrradständer/Ladesäulen mit angebrachten Steckdosen
  • Schließfächer mit innenliegender Steckdose (diese Variante haben wir in Schlüchtern)
  • Cafés/Restaurants, die Bosch oder Panasonic Netzteile verfügbar haben
  • Entsprechende E-Bike Tankstellen mit eigenem Kabelsystem

 

Los geht´s, aber wohin?

Wie Sie schon gelesen haben, können nicht alle Arten von E-Bikes auf gewöhnlichen Fahrrad-Routen unterwegs sein, sondern nur die Pedelecs ohne Kennzeichen. Für diese haben wir hier eine tolle Seite parat, auf der Sie für alle Ansprüche die geeigneten Fahrradrouten rund um Deutschland und Österreich finden. Auch familienfreundliche Radwege sind dabei.

 

Anbieter von E-Bikes

Mittlerweile gibt es unendlich viele Anbieter, die Bikes in allen Preisklassen und mit jeglichen Ausstattungen verfügbar haben. Das macht die Entscheidung nicht unbedingt leichter. Wer noch kein E-Bike hat und sich Gedanken darüber macht, sich eines zuzulegen, der lässt sich am besten vor Ort bei einem Händler individuell beraten. Alternativ können Sie sich aber auch im Internet schon einmal schlau machen. Hier gibt’s beispielsweise einen jährlichen Vergleichsreport mit Testsiegern und Kauftipps.

 

Gesundheit bei Bien-Zenker: Tag des E-Bikes und Kooperation mit VeloCulTour

Auch wir fördern im Rahmen "Gesundheit bei Bien-Zenker" den Umgang mit den Elektrobikes, um über 600 Mitarbeitern die Chance zu geben, mit dem E-Bike zur Arbeit zu pendeln oder sich in der Freizeit sportlich betätigen. Am „Tag des E-Bikes“ am 25. Mai 2018 konnte sich die Belegschaft umfassend über den motorisierten Drahtesel informieren. VeloCulTour stellte zum Test viele verschiedene Bikes zur Verfügung, worauf munter drauf losgeradelt wurde. Es war eine tolle Stimmung. Der große Zuspruch unter den Kollegen für das Thema E-Bike führte zu einer Kooperation mit VeloCulTour, womit unseren Mitarbeitern nun zahlreiche Vorteile und Vergünstigungen beim Leasing der E-Bikes oder Fahrräder offenstehen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Partner VeloCulTour!

 

Firmeneigene Ladestation in Schlüchtern

Damit die Besucher unseres Bienenhauses  sowie die Mitarbeiter immerzu Strom tanken können, haben wir seit dem 06. Mai 2018 auch eine eigene Ladestation am Standort Schlüchtern. Hierfür beziehen wir Öko-Strom von der RhönEnergie Fulda, zu 100 % aus erneuerbaren Energien, zertifiziert nach TÜV Süd EE02. Je nach Witterung kommt er darüber hinaus schon von unserer PV-Anlage auf dem Verwaltungsdach.

 

Und dann heißt es auch schon: Aufladen, Aufsitzen und die Fahrt kann beginnen. Wir wünschen Ihnen sowie unseren Mitarbeitern viel Spaß!

 

 

Quellen:
osthessen-news.de
www.adfc.de
www.fahrrad.de
zweiradcenter-landesvatter.de

 

Bildquellen: RhönEnergie Fulda