Mit der frühen Dunkelheit und den kälteren Tagen sehnt man sich doch nach einem warmen Zuhause. Bei einer süßen Schokolade, eingehüllt in eine flauschige Decke, lassen sich auch beißend kalte Wintertage prima ertragen. Vor allem dann, wenn ein flackerndes Feuer im Haus zum Träumen einlädt.

 

Es kann gefährlich werden

Wer keinen Schornstein installieren möchte und trotzdem auf wärmende Flammen im Eigenheim nicht verzichten mag, ist mit einem Bioethanol-Kamin gut beraten. Doch schickes Design und Wohlfühlatmosphäre in allen Ehren, der falsche Umgang verwandelt die dekorative Feuerstelle ratzfatz in ein gefährliches Möbelstück.

 

Keine bösen Überraschungen mit diesen sieben Tipps:

1. Beachtung der DIN-NORM

Jeder Ethanol-Kamin muss nach der DIN-Norm 4734-1 gefertigt werden. Sollte das bei dem feurigen Deko-Objekt Ihrer Wahl nicht der Fall sein, dann wählen Sie ein anderes Modell.

 

2. TÜV-Zertifikat

Vorneweg: Kein Hersteller ist zur Überprüfung durch den TÜV verpflichtet. Ausgeklügeltes Marketing oder ein hoher Preis setzen nicht unbedingt gute Qualität voraus. Daher achten Sie bitte auf das TÜV-Siegel des Kamins, denn hier wurde gewissenhaft überprüft und erst bei Erfüllung aller sicherheitsrelevanten Komponenten wird er zum Vertrieb freigegeben.

 

3. Fachhändler vs. Onlineshop

Onlinekäufe gehen schnell, unkompliziert und bequem von der Hand, dennoch kann in Sachen Ethanol-Kamin nichts die persönliche Beratung in einem Fachbetrieb ersetzen. Dort vermittelt man Ihnen das nötige Know-how über Aufbau, Nutzen, Risiken und Gefahren, sodass Sie auf der sicheren Seite im Umgang mit dem neuen Wohnaccessoire sind.

 

4. Der Clou, der Abstellmechanismus

Achten Sie beim Kauf des Ethanol-Kamins darauf, dass er über einen Abstellmechanismus verfügt. Die Vorrichtung garantiert eine entspannte Zeit, ohne ständig nach dem Gerät schauen zu müssen. Somit kann man sich auch in einem anderen Raum beschäftigen, ohne einen Wohnzimmerbrand oder andere Unglücksfälle zu befürchten.

 

5.Stabil und robust

Nur standfeste Ethanol-Kamine verringern die Brandgefahr. Wackelige Beine gehören nicht zu Feuerstellen. Ein sicherer Stand schützt vor Schaden.

 

6. Rückstände entfernen!

Rückstände im Kamin können sich entzünden. Greifen Sie deshalb zu einem Küchentuch, mit dem man das übrig gebliebene Ethanol abtupft. Dann legen Sie das Tuch in Wasser, warten ein paar Minuten, bis es sich vollgesogen hat, und entsorgen es dann ganz normal im Restmüll.

 

7. Zu guter Letzt...

Füllmengenmarkierung, kühl gelagerte Ethanolflaschen, Sicherheitsglas und Löschdecke oder Feuerlöscher in der Nähe garantieren eine sorglose Zeit mit dem schicken Ethanol-Kamin.

So steht dem gemütlichen, kuscheligen Winterabend im eigenen Zuhause nichts im Wege.

Viel Spaß dabei!