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Bien-Zenker auf einen Blick

Spannende Welt der Bienen – jetzt gibt’s den süßen Honig

Bienen InititativeNachhaltigkeit

Aufwachen und handeln – Bien-Zenker trägt Verantwortung

Anhaltende Trockenheit hier, Waldbrände da, verheerende Überschwemmungen andernorts... die Liste der alarmierenden Naturereignisse ist lang. Dagegen können wir, kann jeder von uns, etwas tun. Denn viele kleine Maßnahmen bewirken am Ende auch Großes. Bien-Zenker engagiert sich für Bienen und baut nachhaltige Fertighäuser – mit einer Bienenpatenschaft für jede Bien-Zenker Baufamilie als Geschenk zum Einzug. Mit den 18 Bienenstöcken auf unserem Werksgelände in Schlüchtern, die Imkerei-Experte Michael Sperzel betreut, geht’s ja in unserer Serie schon seit geraumer Zeit durchs Bienenjahr. So auch heute wieder... kommen Sie erneut mit in die spannende Welt der Bienen. Sie sind ein wichtiges Stück für die Garantie der Hoffnung, dass unsere Welt auch morgen noch lebenswert ist!

 

Honigernte in vollem Gange

Momentan läuft die Honigernte im Bien-Zenker Bienenbegegnungshaus auf Hochtouren. Alle Honigräume sind heruntergenommen und werden derzeit geschleudert. „35 Kilogramm je Stock“, berichtet Bienenfachmann Michael Sperzel, „gab es dieses Jahr – das ist normal. Wir haben sehr gut angefangen, doch dann kam die Trockenheit. Das merkt man sofort. Deswegen bleibt es bei zwei Ernten dieses Jahr. In guten Jahren sind auch drei Ernten möglich, da kommen wir dann auf 70 bis 80 kg Honig je Stock.“ Michael Sperzel ist dankbar, dass viele Landwirte jetzt noch Sonnenblumenfelder anbauen. „Deren Honigertrag lassen wir den Bienen für den Winter“, erläutert er.

 

Wichtigste Zeit für Imker beginnt jetzt

Direkt nach der Honigernte gibt der Imker kleine Portionen Futter für die Brut in den Stock. Gleichzeitig startet die heikelste Aufgabe: der Kampf gegen die Varroamilbe, „mit der wir leben müssen“, wie Michael Sperzel berichtet. „Ganz weg bekommen wir die Milben nicht mehr, doch wir können sie zurückdrängen, dass sie dem Bienenvolk nicht allzu sehr schaden.“ Normalerweise wird nach der Honigernte mit in Ameisensäure getränkten Tüchern oder über Verdunster gegen die Varroamilbe vorgegangen – der bisher einzigen Methode, um der Varroamilbe beizukommen. Doch das ist sehr diffizil und der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab, z.B. der Außentemperatur. Der Korridor, der Varroamilbe zu schaden, die Ameisensäure nicht verstoffwechseln kann, und gleichzeitig die Bienen zu schonen, die Ameisensäure etwas besser tolerieren, ist sehr schmal... Deswegen geht Bienenfachmann Sperzel eigene Wege...

 

Schutzraum für die Königin – neue Wege im Kampf gegen die Varroamilbe

Michael Sperzel scheut weder Aufwand noch Mühe, um auf natürlichem Wege die Varroamilbe einzudämmen. Da der Schädling sich von der Bienenbrut ernährt, arbeitet der ausgewiesene Bienenkenner mit folgender Methode: der Brutentnahme, auch Königinnenstopp genannt. Dafür separiert er die Königin des Volkes für zwei Wochen in einer Art Kasten, sodass sie keine neuen Eier mehr ablegen kann. Dadurch entwickeln sich nur die bis dato bereits in Waben befindlichen Eier zu Maden, aus denen wiederum Jungbienen schlüpfen. Die Varroamilbe wird damit regelrecht ausgehungert, weil sie keine neue Nahrung mehr findet. Alle Milben stürzen sich sozusagen auf die verblieben Rähmchen mit den Eiern und sammeln sich auf diese Weise an einem Ort. Ist diese Konzentration erfolgt, entnimmt Michael Sperzel dieses Bruträhmchen aus dem Stock und „putzt“ sozusagen auf einen Schlag das Bienenhaus. Das Prinzip dahinter: Der Imker opfert einen kleinen Teil der Brut auf diesem einen Brutrahmen, um das gesamte Volk zu schonen und vor zukünftigem, verstärktem Varroa-Befall zu schützen. „Das Verfahren ist sehr aufwendig und entfernt auch nicht alle Varroamilben. Doch es wirkt trotzdem so gut, dass die Bienen mit den wenigen, noch verbleibenden Milben deutlich besser klarkommen.“ Ein großes Problem der Imkerei wird auf diese Weise ganz natürlich gelöst – zumindest zufriedenstellend im Ergebnis und den Bienen dienlich. Nachhaltigkeit funktioniert manchmal eben nur mit großem persönlichen Einsatz!

 

Vorbereitung auf den Winter

Auch wenn wir Menschen noch ganz im Sommer sind: Bei den Bienen beginnt mit der langsamen Auffütterung durch den Imker bereits die Vorbereitung auf den Winter. Die normale Lebenserwartung von Bienen liegt bei ca. sechs Wochen. Mit einem Tropfen Gelee Royale, dem „Zaubertrank“ der Bienen, erhöht sich diese Lebenszeit jedoch auf bis zu sechs Monate. Das sorgt dafür, dass die sogenannten Winterbienen dann den Stock gut über die kalten Monate bringen. Das Überwintern in überlebensfähiger Bienenvolkstärke wird auf diese Weise gesichert. Michael Sperzel erzählt: „Das Zufüttern ist ganz stark Erfahrungssache. Ich hebe den Bienenstock dafür an und prüfe das Gewicht, um die Menge der Zufütterung zu ermitteln. Dann muss ich nicht dauernd aufmachen und nachschauen...“ Als Imker-Fachbetrieb in inzwischen dritter Generation liegt diese Erfahrung Michael Sperzel voll und ganz im Blut. Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl sorgt er dafür, dass es den Bien-Zenker Bienen rundum gut geht – so wie das Bien-Zenker Fertighaus-Team alles daran setzt, dass auch die Bien-Zenker Baufamilien sich in ihrem neuen Zuhause so richtig wohlfühlen. Mit energieeffizienter Haustechnik und Heizungssystemen aus erneuerbaren Energien schaffen wir Wohnraum, der mit jedem neuen Haus dazu beiträgt, dass die Natur weniger belastet wird – und die Menschen Lebensqualität und Wohngesundheit für viele Jahrzehnte erfahren. Eine gute Sache, nicht?

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